Wasserverband Hochsauerland

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Membranintegrität

Geplant und ausgeschrieben wurden zur Integritätsüberwachung:
- Partikelzählung und
- automatischer Lufthaltetest.
Nach der Ausschreibung bewertete der Planer gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Wasserverband Hochsauerland das Preis/Nutzen-Verhältnis der Partikelzählung. Neben dem hohen Investitionspreises (siehe Tabelle 1), ernüchterte auch die Tatsache, dass man bei durchschnittlich ca. 5.000 detektierbaren Partikeln / 100 ml mit D > 1 µm und ca. 20.000 Membrankapillaren je Druckrohr ohne die Impfung von zusätzlichen Partikeln den Bruch einer Kapillare wohl kaum erkennen kann.

 

Die Installation einer Partikelzähleinrichtung schied damit sowohl aus Kostengründen als auch aus mangelndem Vertrauen zu den gewinnbaren Erkenntnissen (auch wegen der großen Zeitspanne zwischen zwei Überprüfungen eines Druckrohres) aus.

 

Die Stadtwerke ließen nach einem halben und nach einem ganzen Betriebsjahr durch das IWW Mülheim eine Partikelzählung mit zugeimpften Partikeln durchführen. Während die erste Zählung eine gewisse Anzahl von Membrandefekten feststellte, waren bei der zweiten Überprüfung keine Partikeldurchbrüche aufzuspüren.

 

Auch weiterhin wird die Integrität der Membranen durch regelmäßige Partikelzählungen mit mobilen Geräten und Zudosierung von Kleinteilchen vor dem Membranblock überprüft. Daneben führt man regelmäßig den Lufthaltetest durch, der vollautomatisch je Block abläuft, um größere Schäden rechtzeitig zu erkennen.


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Eindrücke





Ultrafiltrationsanlage mit Kapillarmembranen im Wasserwerk Langscheid