Wasserverband Hochsauerland

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Schlusswort

Das Wasserwerk Sorpe wurde für eine Kapazität von 2 Mio. m³/a Aufbereitung ausgebaut. Während die Studie 1997 von nahezu doppelten Investitionskosten ausging, konnte bei der Realisierung sogar der festgestellte Kostenrahmen der Planung noch etwas unterschritten werden. An dieser Kostenentwicklung ist sowohl der Erkenntnisgewinn der letzten Jahre als auch die Marktentwicklung beteiligt.

 

Insgesamt liegen die spezifischen Kosten bei 14 C/m³ - was zwar in einem akzeptablen Rahmen liegt, aber bei Ausschöpfung des Wasserrechtes auf die Hälfte sinken könnte. Da das Wasserwerk in ein Gesamtversorgungssystem des Hochsauerlandverbandes liefert, ist die Abnahmemenge von den einzelnen Verbandsgemeinden abhängig.Überzeugt haben bisher lange Membranlaufzyklen. Diese können sicher mit der gewonnenen Erfahrung, ob eher eine saure oder basische Reinigung erfolgen sollte, noch verbessert werden.

 

Die Qualität des Reinwassers hat sich durch die Realisierung der Gesamtmaßnahme erheblich verbessert, was durch eine deutliche DOC-Senkung, (DOC Trinkwasser i.d.R. < 1 mg/l; DOC Rohwasser um ca. 2 mg/l) dadurch hat sich eine geringere Chlorzehrung und ein deutlich geringeres Wiederverkeimungspotential eingestellt. Die hohe Flexibilität im Durchsatz und eine hohe Aufbereitungssicherheit (früher ca. 5000 Partikel >0,5 µm je ml) haben sich eingestellt. Die Anlage arbeitet seit März 2001 in einem stabilen Betriebszustand.


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