
Zur Optimierung und Sicherstellung der Wasserversorgung im Verbandsgebiet hat der Wasserverband Hochsauerland die Aufgabe, das Trinkwasser aufzubereiten und mittels eines Verbundnetzes zu den kommunalen Übergabestellen der Verbandsmitglieder zu fördern. Darüber hinaus kann er sich Rohwasser von Dritten beschaffen und von seinen Mitgliedern aufbereiten lassen.
Wie das funktioniert, wird hier anhand der Rohwasserentnahme aus der Sorpetalsperre mit der anschließenden Aufbereitung durch das Wasserwerk Sundern-Langscheid beschrieben.



Seit März 2001 arbeitet im Wasserwerk Sorpe der Stadtwerke Sundern eine von der WETZEL + PARTNER Ingenieurgesellschaft mbH* geplante Ultrafiltrationsanlage. Sie ermöglicht eine Erhöhung der Trinkwasserproduktion bei verbesserter Qualität trotz wechselnder Abnahmeverhältnisse. Das aufzubereitende Wasser stammt aus der Sorpetalsperre. Mit den eingebauten Ultrafiltrations-Membranen* können Partikel, die größer als ca. 0,02 µm sind, sicher zurückgehalten werden. Dazu gehören Krankheitserreger wie Bakterien, Parasiten und Viren. Die Planung der Anlage gestaltete sich besonders anspruchsvoll, weil der vorhandene, eng begrenzte Aufstellungsraum optimal und bedienungsfreundlich ausgenutzt werden sollte und die Umrüstungsarbeiten während voller Aufrechterhaltung der Trinkwasserproduktion erfolgen mussten. Die Anlage stellt die bisher durchsatzstärkste Membrananlage für die Trinkwasserproduktion in Deutschland dar.

|